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'''Restaurants''' (französische Substantivierung aus ''restaurer'', ?wiederherstellen?, ?stärken?) sind heute gehobene n, in denen Speisen und e angeboten und verzehrt werden. Sie bieten eine Auswahl an Gerichten an und haben separate Tische oder Räume für ihre Gäste. Die Bezeichnung ?Restaurant? entstand im 18. Jahrhundert in Frankreich.

Wortherkunft und Legende

Namensgeber des Restaurants war einer Legende zufolge der Wirt einer nhaft, da gesellschaftliche Entwicklungen i. d. R. nicht allein von Einzelpersonen ausgehen.

Geschichte

Restaurants gab es schon im Römischen Reich. Über das ganze Stadtgebiet waren Sklaven oder Angestellte reicher Familien und kochten im Privathaushalt. Die Restaurants dagegen wurden meist von Freigelassenen aus den verschiedensten Ländern geführt, ihr kulinarischer Ruf war nicht besonders gut.

Anspruchsvolle Restaurants finden sich in China erst um das 10. Jahrhundert. Zu dieser Zeit war China ein wohlhabendes Land, und in den Städten gab es zahllose Restaurants mit Spezialitäten und regionalen Stilrichtungen. Zur damaligen Allgemeinbildung gehörten Kenntnisse der Kochkultur. Restaurants besuchte man, um etwas Besonderes oder besonders Gutes zu speisen. In eleganten Restaurants wurden auch preiswerte Speisen für einfache Arbeiter serviert. Diese Tradition ist noch geblieben, nur dass im Lauf der Zeit getrennte Räume für die verschiedenen Ansprüche üblich wurden. Chinesische Restaurants hatten und haben oft schon morgens geöffnet und werden auch zum Frühstück besucht. Seit dem 14. Jahrhundert entwickelte sich der Tourismus in China, so entstanden an landschaftlich reizvollen Punkten Ausflugsrestaurants, und auf Seen fuhren Restaurantschiffe.

In Europa starb die Tradition des aus. Gasthäuser wurden vor allem von Reisenden besucht. Auf den gemeinschaftlichen Tisch kam Essen, dessen Qualität meist sehr einfach war. Es wurde gegessen, nicht gespeist.

Restaurants im heutigen Sinn entstanden erst wieder zur Zeit der , in der das überkommene Zunftrecht für Bewirtung aufgehoben wurde. Vorher war das Bewirtungsgewerbe in n, Pastetenbäcker und andere Innungen streng getrennt.

Das , online-Ausgabe vom 17. November 2010, abgerufen am 5. November 2013</ref>

Moderne Entwicklung

Vor der Revolution gab es in Paris weniger als hundert Restaurants, aber schon um 1800 waren es etwa 500 bis 600. Es wurde Sitte, dass sich zugezogene Abgeordnete, die oft wenig repräsentativ wohnten, und wohlhabend gewordene Bürger zu geschäftlichen Besprechungen und privaten Verabredungen im Restaurant trafen.

Die Pariser Restaurants wurden mehrheitlich von Köchen und deren Brigaden betrieben. Diese machten sich , nachdem ihre adligen Arbeitgeber ins Ausland geflohen waren. Sie behielten den gehobenen Kochstil bei und machten diesen den Bürgerlichen zugänglich. So wurde die ''Haute Cuisine'' durch die Restaurants zur sogenannten ''Grande Cuisine''.

Die namensgebende Bouillon verschwand um 1820 von den Speisekarten der Restaurants, aber die Einrichtungen blieben erhalten. Das Neue an den Restaurants war, dass die Gäste, anders als in den vorher verbreiteten Speisegaststätten, an Einzeltischen platziert und individuell bedient wurden. Das Speiseangebot war durch Einführung der Speisekarte '''', außerdem waren die Essenszeiten nicht festgelegt. In normalen Gaststätten gab es zu dieser Zeit keine freie Menüwahl, sondern nur ein Tagesmenü zum Festpreis.

In anderen europäischen Ländern und in den USA wurde das ?Restaurant?-Konzept mit freier Menüwahl erst im späten 19. Jahrhundert üblich. Zunächst gab es nur Hotelrestaurants. Der bekannteste französische Koch Ende des 19. Jahrhunderts, Georges Auguste Escoffier, wurde Chefkoch im Hotel Ritz in London. Sein Kochstil prägte die gehobene Restaurantküche weltweit.

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es eine Reihe von '''Restaurantketten''', die in verschiedenen Städten Restaurants mit weitgehend identischer Speisekarte anbieten. Restaurantketten werden häufig als Systemgastronomie betrieben. Als Sonderform gilt das Schnellrestaurant mit Selbstbedienung wie McDonald?s. Eine weitere Sonderform ist die Erlebnisgastronomie.

Literatur

  • Gert von Paczensky, Anna Dünnebier: ''Kulturgeschichte des Essens und Trinkens.'' Albrecht Knaus Verlag, München 1994, BTB (Goldmann), München 1997, ISBN 3-442-72192-X, Orbis, München 1999, ISBN 3-572-10047-X.
  • Ullrich Fichtner: ''Tellergericht. Die Deutschen und das Essen.'' Deutsche Verlags-Anstalt, München 2004, ISBN 3-421-05586-6.
  • Rebecca L. Spang: ''The invention of the restaurant : Paris and modern gastronomic culture'', Taschenbuchausgabe, Harvard University Press 2001, ISBN 0-674-00685-2.
  • Christian Drummer: ''Das sich ausbreitende Restaurant in deutschen Großstädten als Ausdruck bürgerlichen Repräsentationsstrebens 1870-1930.'' In: ''Essen und kulturelle Identität. Europäische Perspektiven'', Berlin, 1997, S. 303?321.
  • Jean-Claude Kaufmann: ''Kochende Leidenschaft. Soziologie vom Kochen und Essen.'' Konstanz, UVK 2006, ISBN 978-3-89669-558-1.

Weblinks

Einzelnachweise