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'''Restaurants''' sind in der Gastronomie gehobene n, in denen Speisen zubereitet, e angeboten und dort nach Bestellung im Gastraum verzehrt werden.

Etymologie

Das Wort Restaurant ist eine Substantivierung aus ), verwendet.

Der Legende nach gilt als Namensgeber des Restaurants ein Wirt namens Boulanger einer mit dem Namen ?Champ d'oiseau? ().

Geschichte

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Pompeii termopolium.jpg|Pompeji ? römisches Thermopolium
Gaststaette Roehrl Eilsbrunn.jpg|Eilsbrunn ? (Hauptgebäude)
Innenansicht vom Saal der Restauration zum Baeckehiesel in Strassburg Architekt M. Schopp, Strassburg, Tafel 13, Kick Jahrgang II.jpg| ? Innenansicht ?Zum Baeckehiesel? (1898)
Paris Boullion Camille Chartier.JPG|Paris ? Restaurant Bouillon Camille Chartier
Chateau-Arnoux Salle-Renaissance-de-L-Auberge-du-Chateau.jpg| ? Speisebereich des l?Auberge du Chateau (um 1920)
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Aber bereits zuvor gab es Restaurants nach heutigem Verständnis im en war ein Gasthaus, wo kalte und warme Getränke ausgeschenkt wurden.

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Tantris_abends_mod.jpg|München ? Restaurant Tantris
Marbaltst.jpg|Marbella ? Straßenrestaurants
Sauraha-117.JPG|Nepal ? Dorfrestaurant
Spezialitätenrestaurant in Etretat 2.jpg| ? Spezialitätenrestaurant für Speisefisch und
Paul Bocuse Risto.JPG|Collonges-au-Mont-d?Or ? L?Auberge du Pont de Collonges von Paul Bocuse (August 2013)
Restaurantküche.jpg|Moderne Restaurantküche
Restoran Pozoj, ?akovec.JPG|?akovec/Kroatien ? Innenraum eines Restaurants
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Anspruchsvolle Restaurants fanden sich in China erst um das 10. Jahrhundert. Zu dieser Zeit war China ein wohlhabendes Land, und in den Städten gab es zahllose Restaurants mit Spezialitäten und regionalen Stilrichtungen. Zur damaligen Allgemeinbildung gehörten Kenntnisse der Kochkultur. Restaurants besuchte man, um etwas Besonderes oder besonders Gutes zu speisen. In eleganten Restaurants wurden auch preiswerte Speisen für einfache Arbeiter serviert. Diese Tradition ist noch geblieben, nur dass im Laufe der Zeit getrennte Räume für die verschiedenen Ansprüche üblich wurden. Chinesische Restaurants hatten und haben oft schon morgens geöffnet und werden auch zum Frühstück besucht. Seit dem 14. Jahrhundert entwickelte sich der Tourismus in China, so entstanden an landschaftlich reizvollen Punkten Ausflugsrestaurants, und auf Seen fuhren Restaurantschiffe.

In Europa starb die Tradition des Römischen Reiches aus. Gasthäuser wurden vor allem von Reisenden besucht. Auf den gemeinschaftlichen Tisch kam Essen, dessen Qualität meist sehr einfach war. Es wurde gegessen, nicht gespeist.

Die führt das Restaurant deshalb seit November 2010 als älteste durchgehend betriebene Gaststätte der Welt.

Im 1686 eröffneten Pariser , als die angestellten Hofköche arbeitslos wurden und zur Gründung von eigenen Restaurants übergingen.

Aus der Haute Cuisine entwickelte sich nach 1828 die ?Grande Cuisine?. Als ihr Begründer gilt , der Leichtigkeit und Einfachheit betonte. Vorrang hatten die Qualität des Geschmacks und Geruchs als ein Eigenwert der Speisen mit Saucen, die Carême als wesentlich für die perfekte Geschmacksharmonie eines jeden Gerichts betrachtete.

Zusammen mit dem Export des Restaurants vollendete die .

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelangte der Begriff des Restaurants nach Deutschland und betraf hier zunächst nur das obere Europas.

Moderne Entwicklung

In anderen europäischen Ländern und in den USA wurde das ?Restaurant?-Konzept mit freier Menüwahl erst im späten 19. Jahrhundert üblich. Zunächst gab es nur Hotelrestaurants. Der bekannteste französische Koch Ende des 19. Jahrhunderts, Georges Auguste Escoffier, wurde 1899 Chefkoch im Hotel Ritz in London. Sein Kochstil prägte die gehobene Restaurantküche weltweit.

Seit 1965 gibt es außerhalb der USA eine Reihe von ''Restaurantketten'' in Form des Franchise, die weltweit in verschiedenen Städten Restaurants mit einheitlichem Corporate Design und weitgehend identischer Speisekarte anbieten. Restaurantketten werden häufig als Systemgastronomie betrieben. Beispiele sind Wienerwald (seit 1955), Wimpy (1965) oder Maredo (1973). Als Sonderform gilt das Schnellrestaurant mit Selbstbedienung wie McDonald?s (1971). Eine weitere Sonderform ist die Erlebnisgastronomie.

Der von den Gastronomiekritikern Henri Gault und Christian Millau 1971 geprägte Begriff der ?Nouvelle Cuisine? Das Kofferwort ?Bistronomie? kam im Jahre 2004 auf und setzt sich aus ''Bistro'' und ''Gastronomie'' zusammen. Es symbolisiert, dass anstelle einfacher Speisen (wie etwa dem Croque) gehobene französische Küche zu erschwinglichen Preisen in Bistros kredenzt wird, die den Charakter von Restaurants haben.

Dienstleistungen

Restaurants unterscheiden sich von anderen Gastgewerbebetrieben (Bar-Tabac, Bistro, Brasserie, , Imbissstand, Imbissstube, Schnellrestaurant, Systemgastronomie) insbesondere dadurch, dass sie eine eigene besitzen, die überwiegend erst nach Bestellung Speisen zubereitet und keine oder wenige Zutaten vorproduziert beschafft, qualitativ hochwertige Speisen offeriert, Personal (, Kellner und Servierer) beschäftigt, Speisekarten/n vorhält und möblierte mit Tischgedeck sowie auch Toiletten bereithält. Üblich ist das Angebot für mehrere wie Vorspeise, Hauptgericht () und Dessert. Immer stärker rückt das Ambiente als Element der Gastlichkeit und Wellness in den Vordergrund.

Je nach Betriebsform gibt es aus.

Rechtsfragen

Restaurants erfüllen den Rechtsbegriff der , wenn sie selbst zubereitete Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle verabreichen (''Speisewirtschaft'') und Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle anbieten (Schankwirtschaft). Diese Legaldefinition des Nr. 3 GastG).

Die Betreiber eines Restaurants heißen Gastwirte, deren Rechte und Pflichten sich aus Gesetzen ergeben. Als Hausherr darf der Gastwirt im Rahmen seines Hausrechts Verhaltensregeln für Gäste aufstellen und bestimmen, wer als Gast erwünscht ist und wer nicht. Der Gastwirt darf Gäste zum Verlassen der Gaststätte auffordern und Hausverbote aussprechen. Nach BGB ein gesetzliches Gastwirtpfandrecht an den vom Gast eingebrachten Sachen zur Sicherung seiner unbezahlten Rechnungen zu.

schließen in Restaurants so genannte , denn ihre Bestellung von Speisen und Getränken beinhaltet Elemente des Kaufvertrags (e), Werkvertrags (Speisen), Leihvertrags (Essgeschirr), Dienstvertrags (Bedienung) oder des Verwahrungsvertrags (Garderobe).

Ein ''gemischter Betrieb'' liegt vor, wenn Restaurants integrierter Bestandteil eines anderen Gewerbebetriebes sind (Restaurants im oder im Kaufhaus); auch diese Restaurants müssen das GastG beachten.

Sonstiges

Restaurants bieten in Deutschland den spezifischen Ausbildungsberuf des Restaurantfachmanns. sind Massenmedien, die dem Leser in bestimmten Regionen kulinarisch wichtige Restaurants beschreiben. Sie beinhalten oft Restaurant-Ranglisten, die durch eine Bewertung die getesteten Restaurants in eine bestimmte Rangfolge bringen. Im Internet übernehmen Bewertungsportale wie TripAdvisor diese Aufgabe.

Siehe auch

  • Liste der vom Guide Michelin ausgezeichneten Restaurants im deutschsprachigen Raum

Literatur

  • Gert von Paczensky, : ''Kulturgeschichte des Essens und Trinkens.'' Albrecht Knaus Verlag, München 1994, BTB (Goldmann), München 1997, ISBN 3-442-72192-X, Orbis, München 1999, ISBN 3-572-10047-X.
  • Ullrich Fichtner: ''Tellergericht. Die Deutschen und das Essen.'' Deutsche Verlags-Anstalt, München 2004, ISBN 3-421-05586-6.
  • Christian Drummer: ''Das sich ausbreitende Restaurant in deutschen Großstädten als Ausdruck bürgerlichen Repräsentationsstrebens 1870-1930.'' In: ''Essen und kulturelle Identität. Europäische Perspektiven'', Berlin, 1997, S. 303?321.
  • Jean-Claude Kaufmann: ''Kochende Leidenschaft. Soziologie vom Kochen und Essen.'' Konstanz, UVK 2006, ISBN 978-3-89669-558-1.

Weblinks

Einzelnachweise